Sanierung Mitholztunnel

Bei Routinekontrollen stellte man im Juli 2004 im Lawinenschutztunnel Mitholz massive Schäden fest, was eine sofortige …

Bauherrschaft: Tiefbauamt des Kantons Bern
Projekt und Bauleitung: F. Preisig AG, Zürich
Unternehmung Tunnelinstandsetzung: ARGE Burn & Künzi AG, Adelbod

Projektbeschreibung

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Bei Routinekontrollen stellte man im Juli 2004 im Lawinenschutztunnel Mitholz massive Schäden fest, was eine sofortige Sperrung zur Folge hatte. Nachdem klar war, dass sich eine Instandstellung lohnt, sind seit Juli 2008 im Tunnel die Arbeiten am Gewölbe im Gang. Die grössten Arbeiten betreffen den von Schäden massiv betroffenen Mittel- sowie den Südteil. Weil das Gewölbe durch den Druck stark geschädigt wurde, erhält der Tunnel eine neue Innenschale als Verstärkung. Sie ist im Durchschnitt 33 cm dick (zwischen 20 und 45 cm) und folgt dabei dem einzuhaltenden Lichtraumprofil.

Die Erstellung des neuen Gewölbes erfolgt in zwei Schritten: Zuerst werden als Vorbereitungsarbeiten zur neuen Schale Rissinjektionen und Betonprofilierungen ausgeführt. Besonders marode Betonflächen - dort wo besonders grosse Risse sind - werden im HDW-Verfahren abgetragen und erneuert. «In gewissen Zonen ist der Beton stark geschädigt, sodass grossflächige Massnahmen erforderlich waren». Die Rede ist von einer Fläche von rund 250 m², die so behandelt werden muss.

Im Bereich der Tunnelverstärkung mit dem neuen Innengewölbe werden Verbundanker zwecks Rückverankerung der neuen Bewehrung gesetzt. Insgesamt sind dies 32 000 Anker mit einem Durchmesser von 25 mm und 60 bis 70 cm Länge. An vielen Stellen sind entweder die Bohrlöcher in einem Abstand von rund 45 cm oder die bereits gesetzten Anker zu sehen. In den stark beanspruchten Zonen fällt die Verankerung massiver aus. Das neue Innengewölbe wird Mithilfe eines Schalwagens aufgebaut: Auf die Bewehrungen folgen die Betonarbeiten und abschliessend der Oberflächenschutz.

JORDAHL H-BAU AG lieferte über 30000 Anker.

Die Ingenieure der Fa. JORDAHL H-BAU AG (ehem. Fa. Ankaba) entwickelten einen einzigartigen, speziell auf die Erfordernisse zur Sanierung des Mitholztunnels erforderlichen Anker und trugen somit entscheidend zur Lösung bei.

Nach der Prüfung und Freigabe durch die ETH Zürich wurden die Anker innert kürzester Zeit bei der Fa. JORDAHL H-BAU AG  hergestellt und an die Baustelle zum Einbau übergeben worden.

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